Liegt Wuppertal in den Vogesen? Oder Epinal im Bergischen Land? Im Rahmen des Musikprojekts ‚on y va‘, welches die Robert-Bosch-Stiftung ein Jahr lang gefördert hat, fühlte es sich so an, als spiele die Entfernung keine Rolle.
Junge Bands machten sich aus beiden Richtungen auf den Weg, um gemeinsam zu musizieren. Rock/Pop als internationale Kommunikationsform, E-Gitarren, Drumsticks, Mikrophone – schon war man im Gespräch. Gemeinsame Liedideen wurden aus dem Ärmel geschüttelt, aus Skizzen wurden Kompositionen. Den Proben folgten Auftritte – in der ‚Villa Rock‘ in Wichlinghausen jammten Wuppertals Senkrechtstarter‚Heimatlose Helden‘, die erst kürzlich im ZDF Fernsehgarten begeisterten, zusammen mit den sympathischen französischen Schülerbands ‚Punches‘, ‚Easy Day‘ und ‚Never More‘. Auf der großen Bühne des Schülerrockfestivals wurde beim gemeinsamen Auftritt ein selbst produzierter Videoclip auf den Bühnenhintergrund projiziert – deutsche und französische Fahnen wehten zwischen den Portraits der Musiker, die Frage, wer welchen Personalausweis in der Tasche hat, war überflüssig – alle kamen aus dem Rockland, ihre Sprache ist auch ohne Wörterbuch für jeden verständlich. Das spürten auch die 3.000 Jugendlichen in der UNI-Halle, und der Funke setzte sich fort, als die Wuppertaler ‚Helden‘ dann zum Gegenbesuch starteten – zusammen mit ‚Mira & Band‘ sowie ‚Janus H. & Taylor Luc Jacobs‘. Die Begegnung gelang auch dort, gleich mehrere Auftritte standen im Programm. ‚A très bientôt‘ – bis bald…
Der Rock’n Roll-Zug wird weiterrollen – das wünschen sich jedenfalls alle Beteiligten.

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